Metnitz (Pfarrkirche St. Leonhard)

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Basisdaten

Pfarre/Institution,
GebäudePfarrkirche St. Leonhard, 9363 Metnitz
StandortEmpore
Baujahr1718
Orgelbauer Anonym

Beschreibung

Orgel:
Der Erbauer der Orgel ist nicht bekannt. Eine Zuschreibung an Martin Jäger - wie dies in der vorhandenen Literatur gemacht wird - ist nicht eindeutig möglich. Das Erbauungsjahr dürfte 1718 sein. Restauriert 1988 durch Firma Gebrüder Krenn aus Graz.

Die gedrechselten Registerzüge befinden sich links und rechts seitlich des Manuals. Die Registernamen stehen auf Papierschildern, die neben den Registerzügen angebracht sind.
Anordnung: X X
X X
X X

X Manual X

Mechanische Traktur, Abstrakten und Wellen aus Holz; Tonkanzellenschleiflade; Schiede aus Fichte; Kanzellenspünde aus Nuß (?); Windkästen, Windkastenspünde und Ventile aus Nadelholz (Fichte ?); die Stirnflächen der Ventile wurden mit den Tonnamen beschriftet; Messingfedern; Lederpulpeten.

Restaurierungsunterlagen Firma Krenn 1988

Gehäuse:
Prospekt: Principal 4'
links - Mitte - rechts
18 9 18
Das Gehäuse besteht aus Orgelfuß und Oberkasten. Im Prospekt befinden sich drei Pfeifenfelder 18/9/18. Die gliederung der Pfeifenfelder erfolgt durch vier Wandstreifen (grün marmoriert). Auf den Wandstreifen sind jeweils profilierte Leisten so appliziert, daß sie verschiedene geometrische Figuren ergeben (Quadrat, Rechteck, Sechseck). Die geschnitzten und vergoldeten Schleierbretter der Pfeifenfelder sind in durchbrochener Arbeit (Akanthusblatt) ausgeführt. Die Prospektfelder können mit zwei Flügeltüren (mit geschmiedeten Türbändern) verschlossen werden. Unter den Pfeifenfeldern läßt sich ein Brett (angeschraubt) aus der Prospektwand herausnehmen, das den Zugang zu den Manualwindkastenspünden ermöglicht. Über den Pfeifenfeldern wird das Gehäuse durch ein Gebälk mit aufgesetztem Sprenggiebel abgeschlossen. An den beiden Seitenwänden des Oberkastens befindet sich je eine Türe mit Rahmen und hölzernem Gitter als Füllung. Die Türbänder sind geschmiedet. An der - ungefassten - Hinterseite des Oberkastens lassen sich drei Füllungen (ohne rahmen) herausnehmen. Ein breits Gesims trennt den Oberkasten vom Orgelfuß. An der Vorderseite des Orgelfußes befindet sich der Spielschrank. Unter dem Manual läßt sich eine Füllung aus der Wand entnehmen. Links und rechts seitlich der Klaviaturen sind profilierte Leisten so appliziert, daß der Eindruck von Pilastern entsteht. An den Seitenwänden des Orgelfußes befindet sich je eine türe (mit Rahmen und zwei Füllungen), die den Zugang zur Traktur ermöglicht. Direkt an die Hinterwand des Orgelfußes schließt der Balgkasten an. An jeder Wand hat er eine Doppeltüre, die den Zugang zur Balganlage ermöglicht. Das Gehäuse ist grün marmoriert und wurde aus Nadelholz hergestellt.
Gehäusemasse: Höhe Breite Tiefe
Orgelfuß 2065 1600 800
Oberkasten 1270 (ohne Giebel) 2210 790
linkes Prospektfeld 805 505
mittleres Prospektfeld 1110 620
rechtes Prospektfeld 805 485

Nach Trebuch

Gehäuse

Baujahr0

Spielanlage

StandortEmpore
Tastenumfang der Manuale
Anzahl der Register8
Gebläseelektrisch & Fuß
Winddruck (in mm)75
Spielhilfen

 

WindladentypSchleiflade
BalganlageMagazinbalg
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturmechanisch

Disposition

1. Manual

Coppel 8'
Principal 4'
Flöte 4'
Quinte 2 2/3'
Octav 2'
Mixtur 3 f

Pedal

Subbass 16'
Octavbass 8'