Metnitz (Filialkirche Maria Höfl)

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Basisdaten

Pfarre/Institution,
GebäudeFilialkirche Maria Höfl, 9363 Metnitz
StandortEmpore
Baujahr1650
Orgelbauer Fluder Caspar

Beschreibung

Orgel:
Der Erbauer der Orgel ist nicht bekannt. Auf Grund der Ausführung des - nicht mehr erhaltenen - Gehäuses und des Befundes an den erhaltengebliebenen Pfeifen dürfte das Positiv um 1700 entstanden sein. Die erhaltenen Teile befinden sich heute (1986) im Privatbesitz.

Die hölzernen Registerzüge (gedrechselt) befanden sich links und rechts seitlich über dem Manual.
Das Gehäuse und alle anderen Teile der Orgel gingen aus nicht geklärten Gründen verloren; das Pfeifenwerk befindet sich im Privatbesitz.

Traktur mechanisch, Tonkanzellenschleiflade; Klaviatur, Mechanik und Windlade gingen verloren.
Nach Trebuch

Gehäuse:
Prospekt: Principal 2'
links - Mitte - rechts
17 11 17
Das Gehäuse des Positivs ist nicht mehr erhalten; die Beschreibung erfolgt an Hand von Fotografien, die im Jahre 1960 gemacht wurden:
Das Gehäuse bestand aus Ober- und Unterkasten. Die Prospektfelder konnten durch Flügeltüren verschlossen werden. Die Flügeltüren (sechseckig) setzten sich aus einer Füllung mit Rahmen zusammen. Über den Flügeltüren schloß ein Gebälk das Gehäuse ab. Aufbau des Gebälks (von unten nach oben): profilierte Leiste; Fries mit diamantquaderähnlichen Friestäfelchen; Zahnschnitt; Kyma (dem lesbischen Kyma sehr ähnlich); weit ausladendes profiliertes Gesims. Der Prospekt besaß drei Felder 17/11/17. Die Trennung der Pfeifenfelder erfolgte durch vier Wandstreifen, die mit einem ährenartigen Ornament (Kerben) verziert waren. Die Pfeifenfelder hatten geschnitzte und vergoldete Schleierbretter, die in durchbrochener Art (breites Akanthusmotiv) ausgeführt waren. Auf dem Gebälk über dem mittleren Pfeifenfeld befanden sich - als Bekrönung des Gehäuses - zwei gegenständige Voluten, deren Profile teilweise vergoldet waren. Unter den Flügeltüren befand sich eine Profilleiste, die den Oberkasten in zwei Teile aufgegliederte. An der Prospektwand des Oberkastens befand sich eine herausnehmbare Füllung mit profiliertem Rahmen, die den Zugang zum Windkastenspund ermöglichte. Unter dieser Füllung befand sich der Ausschnitt für die vorsprongende Klaviatur. Der untere Abschluß des Oberkastens erfolgte durch eine profilierte Leiste. An jeder Seitenwand des Oberkastens konnten Füllungen (Zugang zum Pfeifenwerk) herausgenommen werden. Der Oberkasten stand auf dem breiter- und längeren Unterkasten. An den beiden Seitenwänden und an der Prospektwand des Unterkastens befanden sich herausnehmbare Füllungen (Zugang zur Balganlage). Die Gehäuseteile waren aus Fichtenholz hergestellt. Das Gehäuse war grün gefasst (marmoriert ?).

Gehäuse

Baujahr0

Spielanlage

StandortEmpore
Tastenumfang der Manuale
Anzahl der Register4
GebläseHandbetätigung
Spielhilfen

 

WindladentypSchleiflade
BalganlageKeilbalg
Spieltrakturmechanisch
Registertrakturmechanisch

Disposition

1. Manual

Copula 8'
Flöte 4'
Principal 2'
Quint 1 1/3'