Dreifaltigkeit bei St. Veit (Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Gray)
Basisdaten
| Pfarre/Institution | , |
|---|---|
| Gebäude | Pfarrkirche Hl. Dreifaltigkeit Gray, 9300 Dreifaltigkeit bei St. Veit |
| Standort | Empore |
| Baujahr | 1720 |
| Orgelbauer | Knoller Franz |
Beschreibung
Orgel:
Inschrift: "Diese Orgel wurde erbaut von Franz Knoller Orgelmacher in St. Veit am 8. April 1720"
Das Positiv dürfte in der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts erbaut worden sein.
Über die Baugeschichte und den Erbauer des Instruments sind keine Archivalien vorhanden. Auf Grund der Ausführung ist das Positv demselben Orgelbauer (derselben Werkstatt) zuzuordnen, der auch die Orgeln in HART, OBERHOF, ST. VEIT (Kalvarienbergkirche), SILBEREGG, STAUDACHHOF und STRASSBURG (Spitalskirche) erbaut hat.
Die aus Eisen geschmiedeten Registerhebel sind links und rechts der Klaviatur angeordnet.
Anordnung:
X X
X Klaviatur X
X
Traktur mechanisch, Stechermechanik (Stecher aus Nuß); Tonkanzellenschleiflade in Rahmenbauweise; Längsteile des Rahmens und Kanzellenspünde aus Nuß, Schiede aus Fichte.
Windkasten, Windkastenspund (durch 2 Eisenbänder zu fixieren) und Ventile aus Fichte; Führungsstifte aus Eisen
nach Trebuch
nach Trebuch
Gehäuse:
Prospekt: Prinzipal 2'
links - Mitte - rechts
12 7 12
Das Gehäuse besteht aus Ober- und Unterkasten. An den Wänden des ungefassten Unterkastens befindet sich je eine herausnehmbare Füllung. Oben und unten wird der Unterkasten von einer profilierten Leiste umrahmt. Oberkasten: Der Prospekt konnte ursprünglich durch zwei Flügeltüren (fehlen; Scharniere noch vorhanden) verschlossen werden. Vier Wandstreifen teilen den Prospekt in drei Felder 12/7/12. An den Wandstreifen sind Profilleisten so appliziert, daß der Eindruck von Füllungen mit Rahmen entsteht. Die Pfeifenfelder besaßen ursprünglich geschnitzte und vergoldete Schleierbretter (Schleierbrett des linken Feldes noch erhalten): Akanthus-Ornamente in durchbrochener Arbeit. Unter den Prospektfeldern befindet sich eine profilierte Leiste, ein Flachteil und wieder eine profilierte Leiste (Profilleiste rot marmoriert). Unter der Klaviatur, die sich im Anschluß unter den Pfeifenfeldern befindet, läßt sich ein Brett (fixiert mit Nut und Feder) aus dem Gehäuse herausziehen. Über den Prospektfeldern befindet sich ein Gebälk. Aufbau des Gebälks (von unten nach oben): Profilleiste (rot marmoriert); Flachteil (Fries, blau marmoriert); profiliertes und ausladendes Gebälk (rot marmoriert). Auf dem Gebälk befindet sich eine - aus einem Brett ausgesägte - giebelartige Volutenbekrönung. An den Seitenwänden befindet sich je eine Türe (Rahmen mit Füllung), die reliefartige Türbänder hat. Das Gehäuse wurde aus Nadelholz (Fichte ?) hergestellt und ist blau marmoriert (Profile rot marmoriert).
Gehäusemasse: Breite Höhe Tiefe
1090 2180 99 / 84 (Oberkasten)
nach Trebuch
Gehäuse
| Baujahr | 0 |
|---|
Spielanlage
| Standort | Empore |
|---|---|
| Tastenumfang der Manuale | |
| Anzahl der Register | 5 |
| Gebläse | Handbetätigung |
| Spielhilfen |
|
| Windladentyp | Schleiflade |
| Balganlage | Keilbalg |
| Spieltraktur | mechanisch |
| Registertraktur | mechanisch |
Disposition
1. Manual
| Gedeckt | 8' |
|---|---|
| Flöte | 4' |
| Principal | 2' |
| Octav | 1' |
| Mixtur | 2 fach |




