Ossiach (Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt)
Basisdaten
| Pfarre/Institution | , |
|---|---|
| Gebäude | Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, 9570 Ossiach |
| Standort | Empore |
| Baujahr | 1700 |
| Orgelbauer | Anonym |
Beschreibung
Orgel:
Die Orgel dürft um 1710 entstanden sein. Die gebrochene Oktav un das üppige Laubwerk würden in diese Zeit weisen. Der Erbauer ist unbekannt.
Die Barockorgel steht auf einer Empore über dem Chor (Epistelseitig). Ursprünglich stand sie auf der Orgelempore.
Im Giebelfeld befinden sich zwei Kartuschen mit Wappen: links rot-weiss-rot mit drei Fischen im weißen Diagonalfeld (Wappen von Ossiach); rechts schwarzer Adler auf gelbem Feld, keilförmiges weisses Feld mit einer Kugel, goldener Löwe auf schwarzem Feld (Wappen von Abt Iblbacher (1682-1725).
Die Registerzüge befinden sich links und rechts über der Klaviatur. Sie sind in zwei senkrechten Reihen angebracht.
Links: Principal 4', Quint 3', Oktav 2', Mixtur III-IV, Subbaß 16', Pedalkoppel
rechts: Principal 8', Copel 8', Flöte 4', Oktavbaß 8', Hintersatz 4', Evakuant
Traktur ist mechanisch; Tonkanzellenschleiflade
nach Benedikt
Gehäuse:
Prospekt: Principal 4'
links Mitte rechts
19 9 19
Ein profiliertes Gesims gliedert das rot marmorierte Gehäuse in Orgelfuß und Oberteil. Der Oberteil besitzt zwei Flügeltüren. Bemalung: außen links hl. Cäcilia an einem Positiv, rechts Maria mit Kind im Kreis musizierender Engel; innen links: hl. Scholastika, rechts hl. Benedikt. Vier Wandstreifen gliedern den Prospekt in drei Felder 19/9/19. Auf die Wandstreifen sind vergoldete Leisten so appliziert, daß sie geometrische Figuren (Quadrat, Viereck, Sechseck) ergeben. Die flachen Pfeifenfelder besitzen geschnitzte, vergoldete Schleierbretter: üppiges Laubwerk in durchbrochener Arbeit (um 1710). Unter den Pfeifenfeldern sind vergoldete Leisten appliziert. An den Seitenwänden des Oberteils befindet sich jeweils eine Tür (Rahmen mit Füllung). Das profilierte Gebälk ist gerade. Ein bogenförmiger Giebel bekrönt das die anderen überragende Mittelfeld. Im Giebelfeld befinden sich zwei Kartuschen mit Laubwerk und Wappen: links rot-weiss-rot mit drei Fischen im weißen Diagonalfeld (Wappen von Ossiach); rechts schwarzer Adler auf gelbem Feld, keilförmiges weisses Feld mit einer Kugel, goldener Löwe auf schwarzem Feld (Wappen von Abt Iblbacher (1682-1725). Über ihnen sind Bischofsmütze und Bischofsstab (vergoldet) angebracht. Über den beiden Seitenfeldern befindet sich je ein Aufsatz: üppiges Laubwerk (geschnitzt, vergoldet) in durchbrochener Arbeit. Der Orgelfuß geht beiderseits durch einen karniesförmigen Teil, auf dem geschnitztes, vergoldetes Laubwerk appliziert ist, in den Oberteil über.
Die Klaviaturen befinden sich an der Vorderfront des Orgelfusses.
Nach Benedikt
Gehäuse
| Baujahr | 0 |
|---|
Spielanlage
| Standort | Empore |
|---|---|
| Tastenumfang der Manuale | |
| Anzahl der Register | 10 |
| Gebläse | - |
| Spielhilfen |
|
| Windladentyp | Schleiflade |
| Balganlage | - |
| Spieltraktur | mechanisch |
| Registertraktur | mechanisch |
Disposition
1. Manual
| Principal | 8' |
|---|---|
| Copel | 8' |
| Principal | 4' |
| Flöte | 4' |
| Quint | 3' |
| Oktav | 2' |
| Mixtur III-IV |
Pedal
| Subbaß | 16' |
|---|---|
| Oktavbaß | 8' |





